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Willkommen beim Kleingärtnerverein Linden e.V
Der Kleingärtnerverein Linden e.V. kann auf eine über 85-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken.
Am Hang der höchsten Erhebung Hannovers, dem Lindener Berg, liegen die schmucken Kleingärten des Vereins mit herrlicher Weitsicht zum Benther Berg und Deister.
Erste Pachtbücher sind seit 1909 bekannt. Nach Verabschiedung einer Kleingarten- und Kleinpachtlandordnung am 31.07.1919 durch die damalige Regierung, bestand die erste gesetzliche Grundlage, Kleingartenvereine zu gründen.
Am 19.September 1919 gründete der Gfd. Ernst Winter mit etwa 150 Kleingärtnern den späteren Kleingärtnerverein Linden e.V.
Bei städtebaulichen Veränderungen am Lindener Berg konnten durch langwierige Verhandlungen seitens der Vereinsvorstände bis heute einvernehmliche Lösungen zum Wohle der Gartenfreunde erreicht werden, so dass die Kleingärten heute durch Bebauungspläne als Dauergärten abgesichert sind. Der Verein ist in die Kolonien Lindener Alpen, Bergfrieden, Schwarze Flage, Lindener Eisen und Stahl, Ihlpohl I, Ihlpohl II, Langenfelde und Struckmeyers Erben aufgeteilt. Das heutige Vereinsgelände umfasst ein Areal von rd. 29,2 ha.
Mit derzeit über 600 Mitgliedern ist der Verein der zweitgrößte im Bezirksverband Hannover.
Vorausschauende Planungen und Erhalt der Kleingärten stehen heute im Vordergrund der Vereinsarbeit.
Eingebunden in das „öffentliche Grün“ der Landeshauptstadt Hannover bilden die gepflegten Kleingärten am Lindener Berg nicht nur für die Lindener Bewohner die „grüne Lunge“ Lindens. Durch Mitgliederbeschluss sind die Kleingartenanlagen ganzjährig für die Bevölkerung geöffnet.
Das Vereinshaus „Ernst – Winter – Heim“ sowie fünf Kolonieheime stehen für gemeinsame Aktivitäten der Gartenfreunde und Gäste zur Verfügung.
Nach über 36- jähriger Kolonie- und Vorstandstätigkeit übergab der 1. Vorsitzende des Vereins, Walter Behrens, sein Amt im Frühjahr 1998 an den Gfd. Manfred Wiesig. Mit Umsicht und Sachverstand setzte sich der Gfd. Behrens stets für die Vereinsbelange und die Kleingartenbewegung ein. Kommunale und kleingärtnerische Organisationen schätzten ihn als verlässlichen Partner. Aufgrund seiner besonderen Verdienste beruft ihn die Mitgliederversammlung 1998 zum Ehrenvorsitzenden des Vereins.
Ziel und Zweck:
Betreuung und Ausbildung der Mitglieder in naturgemäßer und biologischer Bewirtschaftung der Kleingärten durch Vereinsfachberater. Diese Arbeit trägt unmittelbar zu einem besseren ökologischen Gleichgewicht bei und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung des Gemeinschaftsgedankens.
Wir versuchen, junge Familien mit Kindern und ältere Mitglieder zu gegenseitigem Verständnis sowie zu aktiver Teilnahme an einem abwechslungsreichen Vereinsleben anzuregen.
Kosten:
Das Pachtjahr läuft vom ersten Dezember eines Jahres bis zum 30. November des Folgejahres. Der Abgabepreis eines Gartens ergibt sich aus dem Schätzwert des Gartens zuzüglich Strom- und Wasseranschlusskosten. Jeder Gartenpächter ist zur Teilnahme an Gemeinschaftsarbeiten verpflichtet. Weitere Kosten entstehen durch Pacht, den Mitgliedsbeitrag und Versicherungen.
Sprechtag des Vereins ist an jedem 3. Donnerstag im Monat ab 18.00 Uhr im Vereinsheim „Ernst – Winter – Heim“, am Lindener Berge 39. |